
von Joseph von Eichendorf
Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend' geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen-
O du gnadenreiche Zeit!
Ich wünsche Euch einen schönen 3.Advent!


5 Kommentare:
Ein wunderschönes Gedicht!
Ich wünsche Dir auch einen gemütlichen
3. Advent!
GLG
♥-lichst
biggi
Liebe Renate,
ein wunderschönes Gedicht - und das herrliche Foto von der geschmückten Stadt -
auch ich wünsche dir von Herzen einen schönen 3. Advent - ganz liebe Grüße - Ruth
Ja, ich finde auch, weiß macht alles vorallem so schön romantisch. Ich kann gar nicht mehr genug davon bekommen :-))))
GLG
Özlem
oh, das gedicht hing auch einmal zur Weihnachtszeit bei uns an der wand, ich hatte voellig vergessen....
Vielen Dank, dass ich es bei dir finden konnte ! ;o)
liebe Gruesse
Neike
auf Deinem Blog hast Du eine wunderschöne weihnachtliche Stimmung gezaubert...
LG Mira
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